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Therese Huber
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Therese Huber, auch Therese Forster, geborene Marie Therese Heyne, (* 7. Mai 1764 in GĂśttingen; â 15. Juni 1829 in Augsburg) war eine deutsche Schriftstellerin und Redakteurin. Sie zählte zu den als âUniversitätsmamsellenâ bekannten GĂśttinger ProfessorentĂśchtern.
Contents
⢠Leben
⢠Jugend
⢠Nachkommen
⢠Ausstellung
⢠Benennungen
⢠Werke
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Jugend
Therese Huber war die älteste, von ihrem Vater âRuschelhänschenâ genannte Lieblingstochter des Altphilologen Christian Gottlob Heyne (1729â1812), des wohl einflussreichsten Professors der neu gegrĂźndeten GĂśttinger Universität. Die Grundlagen ihrer autodidaktisch erworbenen, unsystematischen Bildung erhielt sie in GĂśttingen. Dort hatte sie leichten Zugang zu den Beständen der von ihrem Vater geleiteten Bibliothek, wovon sie reichlich Gebrauch machte. Nach dem Tod der Mutter (geborene Therese WeiĂ) 1776 gab ihr Vater sie vorĂźbergehend in ein franzĂśsisches Pensionat in Hannover, wo sie im Haus von Georg Friedrich Brandes, dem Vater ihrer Stiefmutter, wohnte. Ăber ihre Bildung schreibt sie 1816:
Ich las, las, las und schwazte mit meinem Vater, der mich Ăźber spekulative Gegenstände alles schwazen lieĂ, las alles, was mir im Lesen vorgefĂźhrt wurde nur nichts als klaĂisches. Das langweilte mich [âŚ] Ich hĂśrte Archäologie von meinem Vater sprechen, Naturgeschichte von Blumbach [= Johann Friedrich Blumenbach], Anatomie u Medezin von meinem Bruder [= Karl Heyne (1762â1796)], Politik Staatengeschichte von meinem Onkel Brandes â mit dem saĂ ich spät in der Nacht und ersannen Reden die wir auf dem Schaffot halten wollten wenn wir wie Algemoor sterben dĂźrften âcite-ref-1[1]
Ehe mit Georg Forster
Anfang 1779 hatte sie den Natur- und VÜlkerkundler Georg Forster kennengelernt, der sich damals in GÜttingen aufhielt und bei Lichtenberg wohnte. Ostern 1784 fand die Verlobung und am 4. September 1785 die Hochzeit statt. Mit Forster lebte sie von 1785 bis 1787 zwei Jahre im damals polnischen Wilna, wo Forster eine Professur erhalten hatte. Die Arbeit an der Schola Principis Magni Ducatus Lithuaniae war fßr Forster enttäuschend, und man hatte zudem mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Am 10. August 1786 wurde das erste Kind, die Tochter Therese, geboren. 1789 folgte Clara (Claire). Die Kinder Luise (1791) und Georg (1792) starben wenige Monate nach der Geburt. Obwohl Forster die Ehe in Briefen als ein Idyll der Harmonie schilderte, scheint es in sexueller Hinsicht von Anfang an Probleme gegeben zu haben. So schrieb Therese 1794 an ihre Freundin Caroline:
Wie ich heyrathete, war ich unschuldiger als ein Kind. Ich ward erst vier Wochen nach meiner Hochzeit Frau, weil die Natur uns nicht zu Mann und Frau bestimmt hatte. Ich weinte in seinen Armen und fluchte der Natur, die diese Qual zur Wollust geschaffen hatte â endlich gewĂśhnte ich mich daran.cite-ref-2[2]
Von 1787 bis 1788 lebten sie vorĂźbergehend wieder in GĂśttingen und dann 1788 bis 1792 in Mainz, während der Zeit der FranzĂśsischen Revolution. Am 21. Oktober 1792 hatten die franzĂśsischen Truppen unter General Custine die Stadt erobert, Forster war am 5. November Mitglied im Mainzer Jakobinerclub, am 18./19. November Vizepräsident der Allgemeinen Administration der Mainzer Republik und sollte am 31. Dezember zum Präsidenten des Jakobinerclubs gewählt werden. Am 7. Dezember ergriff Therese die Gelegenheit, ihren Mann zu verlassen und ihre Kinder vor den kommenden Ereignissen in Sicherheit nach StraĂburg zu bringen, da die preuĂischen und hessischen Truppen bereits am 2. Dezember Frankfurt erobert hatten. Zu der bereits eingeleiteten Scheidung der Ehe kam es aufgrund von Georg Forsters Tod im Januar 1794 nicht mehr. Ăber ihren Ex-Mann verfasste Huber fĂźr das Conversations-Lexicon von Brockhaus (1817) einen Namens-Artikel, in dem es heiĂt, auch nachdem er sich von ihr getrennt habe, habe er sie âbis auf sein Sterbebettâ mit âexaltierter Liebeâ geehrt.cite-ref-3[3] Nach Ansicht von Huber war Forsters Leben von einer ständigen âDissonanzâ geprägt zwischen der âGrĂśĂe seiner Ansichten und der Kleinheit seines Wirkungskreisesâ bzw. der âBewunderung der Menge und der Nichtsbedeutendheit seiner häuslichen Umständeâ.
Berufsschriftstellerin
In zweiter Ehe heiratete Therese am 10. April 1794 in Neuchâtel den Schriftsteller und Redakteur Ludwig Ferdinand Huber (1764â1804), den sie bereits 1791/92 in Mainz kennen und lieben gelernt hatte. Mit ihm lebte sie von 1794 bis 1798 in dem kleinen Dorf BĂ´le bei Neuchâtel. Aus dem damals politisch zu PreuĂen gehĂśrenden Neuchâtel waren sie 1794 ausgewiesen worden. In BĂ´le kamen die ersten drei von sechs Kindern mit Huber zur Welt: im Februar 1795 wurde Louise geboren, zwei weitere Kinder wurden nur wenige Monate alt. Die wirtschaftliche Situation war prekär, da der gesamte Besitz in Mainz verloren gegangen war und Huber seinen Posten als sächsischer Legationssekretär 1793 aufgegeben hatte, um mit Therese zusammen sein zu kĂśnnen. FĂźr Forster hatte Therese Huber bereits Ăbersetzungen angefertigt, nun begann sie damit, selbst Erzählungen zu verfassen, die bis 1819 anonym oder unter dem Namen Ludwig Ferdinand Hubers erschienen.
1798 lebten sie wenige Wochen in Tßbingen, wo Huber eine Anstellung als Redakteur bei Cottas neu gegrßndeter Zeitung Neueste Weltenkunde erhielt. Diese wurde zwar bald verboten, aber unter dem Namen Allgemeine Zeitung in Stuttgart fortgesetzt mit Huber als Chefredakteur. Bis 1804 lebte das Ehepaar in Stuttgart. Der Unterhalt war gesichert, Huber erhielt zuletzt 2000 Gulden jährlich, im Oktober 1798 wurde die Tochter Emanuele Honorine Adele und im März 1800 der Sohn Victor AimÊ geboren. Zudem fand man Anschluss an das gesellschaftliche Leben Stuttgarts und verkehrte mit Cotta, den Dichtern Friedrich von Matthisson und Friedrich Haug und dem Staatsrat August von Hartmann, mit dessen Frau sich Therese Huber befreundete. Im November 1803 wurde wieder ein Umzug notwendig, denn die Allgemeine Zeitung war in Wßrttemberg verboten worden, durfte aber weiter im bairischen Ulm erscheinen. Im März 1804 wurde Huber dort zum Landesdirektionsrat der Provinz Schwaben in der Schulabteilung ernannt, womit er fßr die Bibliotheksaufsicht und Schulen verantwortlich war. Gleichzeitig durfte er seine Stellung als Redakteur behalten.
Im April zogen Therese und Familie nach Ulm, und zu Weihnachten 1804 starb Huber an Tuberkulose. Fßr die Witwe Therese Huber begann damit erneut eine Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit, obwohl ihr aus dem Erbe von Hubers Vater 8000 Gulden zufielen und die bairische Regierung eine Pension von 300 Gulden jährlich zahlte. Sie wohnte zunächst lange bei der Familie ihrer zweiten Tochter Claire, die seit 1805 mit Gottlieb von Greyerz verheiratet war: von 1805 bis 1807 in Stoffenried und 1807 bis 1816 in Gßnzburg. In diesen Jahren versuchte sie immer wieder, fßr sich eine Berufstätigkeit als Erzieherin zu finden.
Morgenblatt fßr gebildete Stände
Sie zog im August 1816 wieder nach Stuttgart, als Johann Friedrich Cotta ihr die MÜglichkeit einer Anstellung in seinem Verlag in Aussicht stellte. Zunächst ßbertrug er ihr die Redaktion des Kunst-Blatts, einer Beilage zum Morgenblatt fßr gebildete Stände, kurz darauf (Anfang Januar 1817) ßbernahm sie die redaktionelle Verantwortung fßr das ganze Morgenblatt, das sie bis Ende 1823 erfolgreich fßhrte.
Dabei gab es immer wieder Schwierigkeiten mit dem Verleger, der es sich nicht versagen konnte, in die Arbeit der Redaktion einzugreifen. Ărgerlich war fĂźr sie insbesondere die Anstellung von Adolf MĂźllner, dem Cotta die Leitung eines eigenständigen Literaturteils Ăźbertrug und dafĂźr 2000 Gulden zahlte, das dreifache Gehalt der Chefredakteurin Therese Huber. Zudem versuchte MĂźllner, sie zu verdrängen.
Im November 1823 zog sie nach Augsburg um, da Cotta die Redaktion des Morgenblatts dorthin zu verlegen gedachte, was jedoch nicht geschah. Der Verleger nahm die Gelegenheit wahr, sich einer unbequemen Mitarbeiterin zu entledigen. Cotta kĂźndigte ihr jedoch nicht, sondern schloss sie einfach stillschweigend von der Redaktionsleitung aus, was er konnte, da die Korrespondenz der Redaktion Ăźber Cottas BĂźro lief.
Cotta zahlte Huber das ohnehin magere Gehalt drei Jahre lang weiter, wofĂźr sie die achtbändigen Memoiren der FĂŠlicitĂŠ de Genlis zu Ăźbersetzen hatte.cite-ref-4[4] Therese fand sich damit ab, dass Cotta ihr den Stuhl vor die TĂźr gesetzt hatte, solange er den Chefredakteursposten des Morgenblattes als Sinekure fĂźr seinen Sohn verwendete, der von ihr als Taugenichts geschildert wurde. Als aber Cotta die Chefredaktion an den jungen Wilhelm Hauff Ăźbertrug, erboste sie das, zumal Hauff sich in seiner Novelle Mitteilungen aus den Memoiren des Satan Ăźber âTh. v. H.â lustig gemacht hatte.
Immerhin war kein weiterer Umzug mehr nÜtig: In Augsburg lebte auch die Familie ihrer Tochter Claire von Greyerz. Dort starb Therese Huber am 15. Juni 1829, fast erblindet, nach dreitägigem Todeskampf im Alter von 65 Jahren.
Nachkommen
Therese Huber gebar zehn Kinder (vier in der Forster- und sechs in der Huber-Ehe), von denen vier das Erwachsenenalter erreichten: Therese Forster (1786â1862), die unverheiratet blieb und Erzieherin wurde; Claire Forster (1789â1839), ab 1805 verheiratet mit Gottlieb von Greyerz (1778â1855), einem Forstmeister; Louise Huber (1795â1831), ab 1813 verheiratet, 1816 geschieden und ab 1822 wieder verheiratet mit Emil von Herder (1783â1855); Victor AimĂŠ Huber (1800â1869), Reiseschriftsteller, Gymnasialprofessor und Sozialreformer.
Eigene Einschätzung
Hubert Spiegel zitierte in einem Beitrag ßber Therese Huber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 7. Januar 1994cite-ref-5[5] folgende Sätze von ihr:
⢠In einem Brief an eine Freundin: âIch mĂśge um alles in der Welt nicht fĂźr gelehrt gehalten sein. (âŚ) Ich will wetten, man merkt mir meine Art LectĂźre in zehn Unterredungen nicht an, ich nehm mich wohl in acht, mirs merken zu lassen.â
⢠In einem anderen Brief: âMir ist das Gedruckt sein immer ein beunruhigendes, schmerzliches, demĂźtigendes GefĂźhl. Es ziemt dem Weibe nicht.â
⢠In einem Brief an Wilhelm von Humboldt, der sie âeine der vorzĂźglichsten Frauen der Zeitâ genannt hatte: âMein Leben lĂśste seine Aufgabe: ich erbaute, ich erschuf mein geistiges Selbst.â
Ausstellung
Im Januar 1994 zeigte das Schiller-Nationalmuseum in Marbach eine Ausstellung zu Therese Hubers Leben und Wirken.cite-ref-6[6]
Benennungen
In GĂśttingen, GĂźnzburg, Schwäbisch Hall und Stuttgart sind StraĂen bzw. Gassen nach Therese Huber benannt.
Werke
Therese Huber war eine in ihrer Zeit herausragende und bedeutende PersĂśnlichkeit, Schriftstellerin (Romane, Erzählungen, Reisebeschreibungen, Essays, Rezensionen, Korrespondenzartikel), Ăbersetzerin, Redakteurin (Cottas Morgenblatt fĂźr gebildete Stände) und Briefschreiberin (ca. 4500 Ăźberlieferte Briefe). Seit 1989 erscheint im Olms-Verlag eine Reprintausgabe der Romane und Erzählungen, von 1999 bis 2013 eine auf neun Bände angelegte, aber nicht abgeschlossene Briefausgabe Therese Huber (BTH) im Verlag Niemeyer (nachmals de Gruyter). Beide Ausgaben wurden in der (inzwischen aufgelĂśsten) âArbeitsstelle Therese Huberâ der Universität OsnabrĂźck unter der Leitung von Magdalene Heuser erarbeitet.
⢠Abentheuer auf einer Reise nach Neu-Holland. In: Flora, TĂźbingen 1793/94. Jg. 1793 Bd. 4, H. 12, S. 241â274 und Jg. 1794, Bd. 1, H. 3, S. 7â43, S. 209â275.
⢠Die Familie Seldorf. Eine Geschichte T.1.2. Tßbingen 1795/96. Digitalisat Bd.1, Bd.2
⢠Luise. Ein Beitrag zur Geschichte der Konvenienz. Leipzig 1796. Neuausgabe, Digitalisat
⢠Erzählungen von L.F. Huber. Bd. 1â3, Braunschweig 1801â1802. Digitalisat Bd.1, Bd.2, Bd.3
⢠L. F. Huber's sämtliche Werke seit dem Jahre 1802, nebst seiner Biographie hrsg. von Therese Huber. Bd. 1â4. Stuttgart und TĂźbingen 1806â1819 (Bd. 2 unter dem Titel: C. F. Huber's sämtliche Werke seit dem Jahre 1802; Bd. 3 und 4: Hubers gesammelte Erzählungen, fortgesetzt von Therese Huber, geb. Heyne).
⢠Bemerkungen ßber Holland aus dem Reisejournal einer deutschen Frau, Leipzig 1811. (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)
⢠Hannah, der Herrnhuterin Deborah Findling. Leipzig : Brockhaus, 1821. (Digitalisat in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)
⢠Ellen Percy, oder Erziehung durch Schicksale T.1.2. Leipzig 1822. Digitalisat Bd.1, Bd.2
⢠Jugendmuth. Eine Erzählung von Therese Huber. In zwei Theilen. Leipzig 1824. Digitalisat Bd.1, Bd.2
⢠Johann Georg Forster's Briefwechsel. Nebst einigen Nachrichten von seinem Leben. Hrsg. von Th<erese> H<uber>, geb. H<eyne>. T. 1.2. Leipzig 1829.
⢠Johann Georg Adam Forster, in: Conversations-Lexicon oder encyclopädisches HandwÜrterbuch fßr gebildete Stände, Bd. 3, Leipzig und Altenburg 1817 (F.A. Brockhaus), S. 710 f. (Ausgabe von 1815 in der Google-Buchsuche)
⢠Die Ehelosen. Bd. 1.2. Leipzig 1829. Digitalisat Bd.1, Bd.2
⢠Erzählungen von Therese Huber. Gesammelt und hrsg. von V<ictor> A<imĂŠ> H<uber>. T. 1â6. Leipzig 1830â1833. Digitalisat Bd.1, Bd.2, Bd.3, Bd.4, Bd.5, Bd.6
⢠Briefe. Bd. 1â9. Hrsg. von Magdalene Heuser und [ab Bd. 5] Petra Wulbusch. TĂźbingen: Niemeyer 1999ff. [Zitiertitel: BTH]
⢠Bd. 1: Briefe 1774â1803. Hrsg. von Magdalene Heuser in Zusammenarbeit mit Corinna Bergmann-TĂśrner, Diane Coleman Brandt, Jutta Harmeyer und Petra Wulbusch. TĂźbingen 1999.
⢠Bd. 2: Briefe 1804âJuni 1807. Bearb. von Magdalene Heuser, Petra Wulbusch, Andrea Kiszio, Jessica Kewitz und Diane Coleman Brandt. TĂźbingen 2003.
⢠Bd. 4: Briefe 1810â1811. Bearb. von Petra Wulbusch. TĂźbingen 2001.
⢠Bd. 5: Briefe 1812âJuni 1815. Bearb. von Petra Wulbusch, Magdalene Heuser, Andrea Kiszio. TĂźbingen 2005.
⢠Bd. 6.1: Briefe Juli 1815âSeptember 1818. Bearb. von Petra Wulbusch. Berlin u. a. 2011.
⢠Bd. 6.2: Erläuterungen Briefe Juli 1815âSeptember 1818. Bearb. von Petra Wulbusch. Berlin u. a. 2011.
⢠Bd. 7.1: Briefe Oktober 1818â1820. Bearb. von Magdalene Heuser, Petra Wulbusch und Jessica Stegemann. Berlin u. a. 2013.
⢠Bd. 7.2: Erläuterungen Briefe Oktober 1818â1820. Bearb. von Magdalene Heuser, Petra Wulbusch und Jessica Stegemann. Berlin u. a. 2013.
⢠Romane und Erzählungen [=Repr.]. Hrsg. von Magdalene Heuser. Hildesheim: Olms 1989ff. (= Frßhe Frauenliteratur in Deutschland. Hrsg. von Anita Runge).
⢠<Therese Huber:> Die Familie Seldorf. Th. 1.2. Tßbingen: Cotta 1795/6 [= Repr.]. Mit einem Nachwort von Magdalene Heuser. Hildesheim: Olms 1989 (= Romane und Erzählungen. Bd. 1).
⢠<Therese Huber:> Luise. Leipzig: Wolf 1796 [= Repr.]. Mit einem Nachwort von Magdalene Heuser. Hildesheim: Olms 1991 (= Romane und Erzählungen. Bd. 2).
⢠Therese Huber: Hannah, der Herrnhuterin Deborah Findling. Leipzig: Brockhaus 1821 [= Repr.]. Das Urtheil der Welt. Frankfurt u. Leipzig 1805 [=Repr.]. Mit einem Nachwort von Diane Coleman Brandt. Hildesheim: Olms 2001 (= Romane und Erzählungen. Bd. 3.1 und 3.2).
⢠Therese Huber: Ellen Percy. Th. 1.2. Leipzig: Brockhaus 1822 [= Repr.]. Mit einem Nachwort von Magdalene Heuser. Hildesheim: Olms 1996 (= Romane und Erzählungen. Bd. 4).
⢠<Therese Huber>: Erzählungen von L. F. Huber. Sammlung 1â3. Braunschweig: Vieweg 1801â1802 [= Repr.]. Mit einem Nachwort von Sylvia Cordie. Hildesheim: Olms 1999 (= Romane und Erzählungen. Bd. 7 und 8).
⢠Therese Huber: Erzählungen. Gesammelt und herausgegeben von V<ictor> A<imĂŠ> H<uber>. Th. 1â6. Leipzig: Brockhaus 1830â1833 [=Repr.]. Mit einem Nachwort von Petra Wulbusch. Hildesheim: Olms 2006 (= Romane und Erzählungen. Bd. 9â12).
⢠Ruth Finckh (Hrsg., unter Mitarbeit von Roswitha Benedix, Petra Mielcke, Ortrud Schaffer-Ottermann und Dagmar von Winterfeld): Das Universitätsmamsellen-Lesebuch. FĂźnf gelehrte Frauenzimmer, vorgestellt in eigenen Werken. Universitätsverlag GĂśttingen, GĂśttingen 2015, S. 159â213, ISBN 978-3-86395-243-3 (Digitalisat).
Literatur
⢠Ulrike Bergmann: Die Mesalliance. Georg Forster: Weltumsegler, Therese Forster: Schriftstellerin. Frankfurt am Main 2008
⢠Rudolf Elvers: Huber, Ferdinand. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 13, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 236â246.
⢠Bernhard Fischer: Cottas´ âMorgenblatt fĂźr die gebildeten Ständeâ von 1807 bis 1823 und die Mitarbeit Therese Hubers. AGB 43 (1995), S. 203â239
⢠Ludwig Geiger: Therese Huber 1764 bis 1829. Leben und Briefe einer deutschen Frau. Nebst einem Bildnis von Therese Huber. Stuttgart 1901
⢠Renate Haas: Therese Huber.Teilemanzipation und Schriftstellerinnenkarriere durch die FranzĂśsische Revolution. In: Marieluise Christadler (Hrsg.): Freiheit, Gleichheit, Weiblichkeit. Aufklärung, Revolution und die Frauen in Europa. Leske + Budrich, Opladen 1990, S. 75â92, ISBN 978-3-322-95558-6.
⢠Andrea Hahn (Hrsg.): Die reinste Freiheitsliebe, die reinste Männerliebe: ein Lebensbild in Briefen und Erzählungen zwischen Aufklärung und Romantik, Therese Huber. Berlin 1989
⢠Andrea Hahn, Bernhard Fischer (Hrsg.): âAlles von mir!â: Therese Huber (1764â1829), Schriftstellerin und Redakteurin. Marbach 1993
⢠Andrea Hahn: âWie ein Mannskleid fĂźr einen weiblichen KĂśrperâ: Therese Huber (1764â1829). Beruf Schriftstellerin / Schreibende Frauen im 18. und 19. Jahrhundert. Hrsg. Karin Tebben, GĂśttingen 1998 S. 103â131
⢠Andrea Hahn: Szenen aus dem publizistischen Alltag: Therese Huber, Maler MĂźller und die Geschichte einer misslungenen Lektor-Autor-Beziehung. In: Maler MĂźller zum 250 Geburtstag am 13. Januar 1999. Reibingen 1998, S. 104â116
⢠Gerhard Hay: Huber, Therese, geborene Heyne. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 9. Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 686â688 (deutsche-biographie.de).
⢠Magdalene Heuser: Jakobinerin, Demokratin und Revolutionär. Therese Hubers âkleiner winziger Standpunkt als Weibâ um 1800. In: Sklavin oder BĂźrgerin? FranzĂśsische Revolution und Neue Weiblichkeit 1760â1830. Hrsg. von Victoria Schmidt-Linsenhoff u. a. Marburg 1989, S. 143â157
⢠Magdalene Heuser: Therese Heyne. Schriftstellerin 1764â1785. Rede anläĂlich der EnthĂźllung einer Gedenktafel am 4. August 1989, Papendiek 16. In: GĂśttinger Jahrbuch 37 (1989), S. 194â197
⢠Magdalene Heuser: âTherese ist der Contrast meines Wesensâ. Therese Hubers Briefe an ihre Tochter Therese Forster 1797â1828. In: Mutter und MĂźtterlichkeit. Wandel und Wirksamkeit einer Phantasie in der deutschen Literatur. Festschrift fĂźr Verena Ehrich-Haefeli. Hrsg. von Irmgard Roebling und Wolfram Mauser. WĂźrzburg 1996, S. 131â146
⢠Magdalene Heuser: Georg und Therese Forster â Aspekte einer gescheiterten Zusammenarbeit. In: Literarische Zusammenarbeit. Hrsg. von Bodo Plachta. TĂźbingen 2001, S. 101â119
⢠Magdalene Heuser: Die Jugendbriefe von Therese Heyne-Forster-Huber. Vergewisserung der (weiblichen) bĂźrgerlichen Subjektivität. In: Von der dargestellten Person zum erinnerten Ich. Europäische Selbstzeugnisse als historische Quellen (1500â1800). Hrsg. von Kaspar von Greyerz, Hans Medick und Patrice Veit. KĂśln u. a. 2001 , S. 275â298
⢠Magdalene Heuser, Jutta Harmeyer: Artikel zu Th. Hubers Romanen. In: Lexikon deutschsprachiger Epik und Dramatik von Autorinnen (1730â1900). Hrsg. von Gudrun Loster-Schneider und Gabriele Pailer. TĂźbingen 2006
⢠Carola Hilmes: Georg Forster und Therese Huber: Eine Ehe in Briefen. In: Das literarische Paar. Le couple littĂŠraire. Intertextualität der Geschlechterdiskurse. IntertextualitĂŠ et discours des sexes, hrsg. von Gislinde Seybert, Bielefeld: Aisthesis 2003, S. 111â135. Online (PDF; 175 kB)
⢠Sabine Dorothea Jordan: Ludwig Ferdinand Huber (1764â1804). His Life and Works. (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, Nr. 57). Stuttgart: Akademischer Verlag Hans-Dieter Heinz, 1978
⢠Jessica Kewitz (Hrsg.): âKommen Sie, wir wollen 'mal Hausmutterles spielen.â Der Briefwechsel zwischen den Schriftstellerinnen Therese Huber (1764â1829) und Helmina von ChĂŠzy (1783â1856). Marburg 2004
⢠Eckart KleĂmann: Universitätsmamsellen. FĂźnf aufgeklärte Frauen zwischen Rokoko, Revolution und Romantik (= Die Andere Bibliothek. Bd. 281). Eichborn, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-8218-4588-3.
⢠Brigitte Leuschner: Schriftstellerinnen und Schwesterseelen. Der Briefwechsel zwischen Therese Huber (1764â1829) und Caroline Pichler (1769â1843). Herausgegeben von Brigitte Leuschner. Marburg 1995. (Neue Auflage 2001)
⢠Brigitte Leuschner: Der Briefwechsel zwischen Therese Huber (1764â1829) und Karoline von Woltmann (1782â1847). Ein Diskurs Ăźber Schreiben und Leben. Marburg 1999
⢠Mascha Riepl-Schmidt: Therese Huber (1764â1829) â âIch will Wahrheit tauschen gegen GlĂźckâ: Ein Leben als Bildungsroman. Frankfurt am Main / Bern / Wien, PL Academic Research 2016, ISBN 978-3-631-49174-4.
⢠Maja Riepl-Schmidt: âIdeen zu einem TĂśchterinstitutâ 1817/18. Das Konzept der âPädagoginâ Therese Huber als mĂśgliches Programm im Vorfeld der GrĂźndung des späteren KĂśnigin Katharina Stifts. In: Schwäbische Heimat. Bd. 67 (2016), Nr. 3, S. 295â302 (https://doi.org/10.53458/sh.v67i3.1067).
⢠Petra Wulbusch: Therese Huber und Emil von Herder. Zum Geschlechterdiskurs um 1800. Niemeyer, Tßbingen 2005 (Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte; 124) (Zugl.: Osnabrßck, Univ., Diss., 2003I, ISBN 3-484-32124-5).
Weblinks
Commons
: Therese Huber
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Therese Huber
â Quellen und Volltexte
⢠Literatur von und ßber Therese Huber im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Therese Huber in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Werke von Therese Huber bei Zeno.org.
⢠Werke von Therese Huber im Projekt Gutenberg-DE
⢠Arbeitsstelle Therese Huber an der Universität Osnabrßck
⢠Literaturkritik: zu Therese Huber
⢠Die âUrmutter der Journalistinnenâ
⢠Die Briefausgabe Therese Huber (Memento vom 24. Oktober 2005 im Internet Archive) (4 von 9 Bänden)
⢠Therese Huber zu Gast als historische Schriftstellerin (ab Minute 28:55-59:00) bei Marith Vinzenz' Literatursendung Schriftstellerinnen heute und gestern
Einzelnachweise
cite-note-11. â KleĂmann Universitätsmamsellen 2008 S. 95
cite-note-22. â KleĂmann Universitätsmamsellen 2008 S. 165f.
cite-note-33. â Johann Georg Adam Forster, in: Conversations-Lexicon oder encyclopädisches HandwĂśrterbuch fĂźr gebildete Stände, Bd. 3, Leipzig und Altenburg 1817 (F.A. Brockhaus), S. 710 f.
cite-note-44. â DenkwĂźrdigkeiten der Gräfinn von Genlis. Ueber das achtzehnte Jahrhundert und die franzĂśsische Revolution. Seit 1766 bis auf unsere Tage. 8 Bde. Cotta, Stuttgart 1825f
cite-note-55. â Hubert Spiegel: Von Mägde Arbeit mĂźde. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Januar 1994, S. 29
cite-note-66. â Hubert Spiegel: Von Mägde Arbeit mĂźde. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Januar 1994, S. 29